Eine nackte Glühbirne baumelt von der Decke, an den Wänden bröckelt der Putz, der Boden ist ramponiert und mitten im Raum markieren Metallstreben den Verlauf einer Mauer, die erst noch eingezogen werden muss. Doch zumindest vor Bennett Eisfelds geistigem Auge ist diese Baustelle bereits seine künftige Heimstatt – ein WG-Zimmer auf 13 Quadratmetern. „Da unter der Dachschräge steht das Bett“, sagt der 26-Jährige, zeigt in eine Ecke des Zimmers und lässt seinen Arm dann wandern. „Dort kommt der Schreibtisch hin, den habe ich schon gekauft. Und hier vorne ist dann der Kleiderschrank.“
